Weihnachtsgedicht: "Die Weihnachtsgurke"

Das Leben ist gewiss nicht fair 
Und Weihnachten ist für mich schwer. 

Erdacht von Menschen ohne Herz 
Häng ich am Christbaum als ein Scherz. 

Ich brächte Glück, dem der mich fände 
Laut frei erfundener Legende. 

Stets hab ich Angst, ich werd gefunden, 
Speziell von einem von den Hunden, 

Ich seh ja aus wie Wurst in Dill, 
Weshalb er mich meist fressen will. 

Und dann die Kinder, diese frechen, 
Die mich bestimmt noch mal zerbrechen. 

Sowie die ganzen andren Schurken, 
Die suchen nach uns Weihnachtsgurken. 

Wenn sie bis Weihnacht mich nicht fanden, 
Dann hab ich's beinah überstanden. 

Ich bin ja nur ein grüner Stummel 
Und hasse diesen Weihnachtsrummel! 

Den Rest des Jahres Gott sei dank 
Bin ich verstaut auf einem Schrank. 

(Autor: Bruni Hoffmann)