Weihnachtsgedicht: "FestSinn"

Fest der Liebe? Fest der Freude? 
Fest voll von Rührseligkeit. 
O, was bleibt vom Fest uns heute 
In der Flüchtlings-/ Krisen-Zeit? 

Noch schwingt mit beim Festtagsrummel 
Ganz viel traute Nostalgie. 
Aber wachsend Stress und Schummel 
Führen zu mehr Hysterie. 

Kerzen, Krippen, Engel, Sterne 
täuschen nicht darüber weg, 
dass ein Großteil nicht mehr gerne 
nachdenkt übern Feierzweck. 

Sei´s nun wirklich so gewesen, 
dass Gott sandte seinen Sohn? 
Wie wir in der Bibel lesen, 
innig singen auch davon. 

Was könnt´ seit 2000 Jahren 
dauerhafter FestSinn sein? 
Dass wir trotz vieler Gefahren 
- gottgewollt - sind nie allein, 
und den Glauben uns bewahren, 
auf Liebe gründet das Dasein. 

(Autor: Peter Sutor)