Weihnachtsgedicht: "Weihnachtsbaum"

Da steht er nun der Weihnachtsbaum, 
bunt geschmückt fast wie ein Traum. 
Und strahlt so hell doch all sein Licht, 
erreicht die vielen Menschen nicht 

Viele Jahre stand er nun stumm, 
draußen im heimischen Wald herum. 
Dann hat man ihn abgeschlagen 
und lieblos zu einem Markt getragen 

Den Grund warum er so geschmückt, 
an Weihnachten uns dann so verzückt, 
den weis heut kaum noch einer mehr. 
So bleibt der Baum meist, sinnenleer 

Heut steht er nur noch dort als Zier, 
größer als manch Menschen´s Gier. 
Der Preis je teurer um so besser, 
war der einzige Wertstabsmesser. 

Päckchenmassen versperr´n die Sicht, 
aufgetürmt verdecken sie sein Licht. 
Und wichtig ist, wer wem was schenkt, 
man will ja wissen, wer an wen denkt. 

Schlichter Baum, lang lang ist´s her, 
12 Kerzen dran und nicht viel mehr. 
Das waren damals Weihnachtsbäume 
und drunter lagen andere Träume. 

Für mich steht fest in diesem Jahr, 
ein schlichter Baum wie`s früher war. 
Nur ein Geschenk, hoffe es wird gefallen 
"Die Liebe" schenk ich diesmal allen. 

(Autor: Heike Knab)